Tokyo
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angekommen bei ProRetriever e. V.
sucht sein eigenes Zuhause.
Einschätzungsphase
Tokyo befindet sich in 25… Kreis Pinneberg auf einer Pflegestelle.
Tokyos Steckbrief folgt in Kürze
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Hallo, ich bin Tokyo – und das ist mein Abenteuer Pflegestelle! ![]()
Wuff! Ich bin Tokyo, ein waschechter Labrador. Seit Samstagnachmittag, dem 04.07.2026, wohne ich in meiner Pflegestelle. Und was soll ich sagen? Ich glaube, meine Pflegemama hatte nicht so ganz damit gerechnet, wie viel Labrador in so einen Hund passt.
(Hier hat meine Pflegemama die Leine aus dem Bild gezaubert, sieht doch viel besser aus, oder?)
Nach der langen Autofahrt musste ich erstmal zeigen, dass meine Beine noch funktionieren. Also wurde die erste Gassirunde mit ordentlich Vollgas absolviert. Ich bin geflitzt, geschnuppert, gerannt und habe alles nachgeholt, was ich während der Fahrt verpasst hatte. Meine Pflegemama? Die durfte direkt ihr Schritttempo anpassen.
Am Abend ging es dann noch gemütlich um den Rantzauer See. Naja… zumindest war es für meine Pflegemama mehr oder weniger gemütlich. Ich hatte schließlich die wichtige Aufgabe, jeden Grashalm, jeden Stock und jede interessante Duftspur persönlich zu kontrollieren. Man kann ja nie wissen.
Apropos Zuhause: Meine Pflegemama hatte tatsächlich Hundebetten für mich vorbereitet. Echt süß von ihr. Leider musste ich ihr direkt klarmachen, dass da wohl ein Missverständnis vorliegt. Hundebetten sind dekorativ – das Sofa hingegen ist eindeutig mein Platz. Mittlerweile habe ich es vollständig übernommen. Teilen? Nur, wenn jemand zum Kuscheln kommt. Denn ich bin ein absoluter Kontaktkuschler. Je näher, desto besser. Eigentlich reicht „nah“ gar nicht – am liebsten liege ich halb auf meiner Pflegemama. Das ist doch völlig normal, oder?
Am Sonntag stand eine wunderschöne Waldrunde auf dem Programm. Dort habe ich natürlich gleich bewiesen, dass in mir auch ein kleiner Abenteurer steckt. Zack – rauf auf einen Baumstumpf! Ich fand, das sah ziemlich majestätisch aus. Meine Pflegemama fand es offenbar auch ganz beeindruckend.
Dann gibt es da noch die Seniorenhündin aus der Nachbarwohnung. Unser erstes Treffen… nun ja… sagen wir mal so: Sie hat mich am ersten Tag ganz schön erschreckt. Danach brauchte ich erstmal einen Moment, um wieder Mut zu fassen. Inzwischen haben wir uns arrangiert. Von großer Liebe kann zwar keine Rede sein, aber wir dulden uns höflich. Das ist unter Nachbarn schließlich auch schon etwas wert.
Beim Thema Essen bin ich übrigens ausgesprochen vielseitig. Manche nennen es verfressen – ich nenne es kulinarisch interessiert. Kirschen werden von mir äußerst gewissenhaft aufgespürt. Da entgeht mir keine einzige. Und Äpfel? Die verschwinden in Rekordzeit. Ich helfe eben gerne dabei, Fallobst zu beseitigen. Irgendjemand muss diesen Job schließlich machen.
Mein Zwischenfazit nach den ersten Tagen: Das Sofa ist bequem, meine Pflegemama kann wunderbar kuscheln, Spaziergänge könnten den ganzen Tag dauern und irgendwo da draußen wartet bestimmt noch der eine oder andere Apfel auf mich.
Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. Schließlich steckt mein Abenteuer Pflegestelle gerade erst in den Anfängen.
Pfotenabdruck ![]()
Euer Tokyo