Tokyo
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angekommen bei ProRetriever e. V.
sucht sein eigenes Zuhause.
Bewerbungsstopp
Tokyo befindet sich in 25… Kreis Pinneberg auf einer Pflegestelle.
Tokyos Steckbrief vom 13.07.2026
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Kastriert: Ja
Größe/Gewicht: Wird noch ermittelt.
Verhalten gegenüber Erwachsenen und Kindern: Die ersten Tage war er bei Erwachsenen noch etwas unsicher, danach eher neugierig und Kuscheleinheiten einfordernd. Das 7-jährige Nachbarskind hat er von Anfang an ins Herz geschlossen. Dabei begegnet er Kindern aufmerksam und angenehm umsichtig. Wenn es an der Tür klingelt, schlägt er an, lässt sich aber mittlerweile gut regulieren.
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren: Hunden, die ihm auf Spaziergängen begegnen und ihres Weges gehen – unabhängig davon, ob sie bellen oder nicht – schenkt Tokyo kaum Beachtung. Bei direkten Begegnungen, wenn ein anderer Hund auf ihn wartet, ihn fixiert oder zu ihm hinzieht, zeigt er gelegentlich noch durch Knurren, dass ihm diese Situation etwas unangenehm ist.
Jagdliche Motivation: Katzen wecken sein Interesse, während Enten und Vögel ihn nicht weiter beeindrucken. Begegnungen mit Rehen oder Hasen gab es bisher noch nicht.
Unsicherheiten: Zu Beginn war Tokyo bei Besuch oder Paketboten, die an der Tür klingelten, noch etwas unsicher. Inzwischen gewöhnt er sich daran und macht hier bereits große Fortschritte.
Treppen: Kein Problem.
Autofahren: Autofahren meistert er problemlos – auch längere Strecken fährt er entspannt mit.
Stubenrein: Zu 100 %.
Erziehung – Signale, Leinenführigkeit etc.: Die Signale Sitz, Bleib und Stopp führt Tokyo zuverlässig aus. An der Leine läuft er zu Beginn noch gerne in etwas flotterem Tempo, orientiert sich dabei aber gut an seinem Menschen und lässt sich problemlos regulieren. Er kennt es außerdem, beim Joggen mitzulaufen, freut sich aber ebenso über zügige Spaziergänge.
Alleinsein – mit und ohne andere Hunde: Alleinbleiben ohne andere Hunde ist für Tokyo kein Problem. Anfangs hat er bei ungewohnten Geräuschen im Haus noch gelegentlich angeschlagen. Seit er seine Umgebung besser kennt, wird das immer seltener.
Gesundheitszustand: Tokyo wirkt fit und in bester Verfassung. Seine Futtermittelunverträglichkeit gegenüber Geflügel und Lamm sowie seine Grasmilbenallergie sind mit Apoquel und einem speziellen Shampoo derzeit gut im Griff.
Wunsch-Zuhause: Tokyo wünscht sich ein aktives Zuhause bei Menschen, die gerne längere Spaziergänge unternehmen oder sportlich unterwegs sind. Kinder kennt er bereits; ideal wären bereits etwas standfestere Kinder. Ein Garten wäre wunderbar, denn er liebt es, sich genüsslich im Gras zu wälzen. Labradortypisch scheint ihm das Apportieren viel Freude zu bereiten.
Hallo, ich bin Tokyo – und das ist mein Abenteuer Pflegestelle! ![]()
Wuff! Ich bin Tokyo, ein waschechter Labrador. Seit Samstagnachmittag, dem 04.07.2026, wohne ich in meiner Pflegestelle. Und was soll ich sagen? Ich glaube, meine Pflegemama hatte nicht so ganz damit gerechnet, wie viel Labrador in so einen Hund passt.
(Hier hat meine Pflegemama die Leine aus dem Bild gezaubert, sieht doch viel besser aus, oder?)
Nach der langen Autofahrt musste ich erstmal zeigen, dass meine Beine noch funktionieren. Also wurde die erste Gassirunde mit ordentlich Vollgas absolviert. Ich bin geflitzt, geschnuppert, gerannt und habe alles nachgeholt, was ich während der Fahrt verpasst hatte. Meine Pflegemama? Die durfte direkt ihr Schritttempo anpassen.
Am Abend ging es dann noch gemütlich um den Rantzauer See. Naja… zumindest war es für meine Pflegemama mehr oder weniger gemütlich. Ich hatte schließlich die wichtige Aufgabe, jeden Grashalm, jeden Stock und jede interessante Duftspur persönlich zu kontrollieren. Man kann ja nie wissen.
Apropos Zuhause: Meine Pflegemama hatte tatsächlich Hundebetten für mich vorbereitet. Echt süß von ihr. Leider musste ich ihr direkt klarmachen, dass da wohl ein Missverständnis vorliegt. Hundebetten sind dekorativ – das Sofa hingegen ist eindeutig mein Platz. Mittlerweile habe ich es vollständig übernommen. Teilen? Nur, wenn jemand zum Kuscheln kommt. Denn ich bin ein absoluter Kontaktkuschler. Je näher, desto besser. Eigentlich reicht „nah“ gar nicht – am liebsten liege ich halb auf meiner Pflegemama. Das ist doch völlig normal, oder?
Am Sonntag stand eine wunderschöne Waldrunde auf dem Programm. Dort habe ich natürlich gleich bewiesen, dass in mir auch ein kleiner Abenteurer steckt. Zack – rauf auf einen Baumstumpf! Ich fand, das sah ziemlich majestätisch aus. Meine Pflegemama fand es offenbar auch ganz beeindruckend.
Dann gibt es da noch die Seniorenhündin aus der Nachbarwohnung. Unser erstes Treffen… nun ja… sagen wir mal so: Sie hat mich am ersten Tag ganz schön erschreckt. Danach brauchte ich erstmal einen Moment, um wieder Mut zu fassen. Inzwischen haben wir uns arrangiert. Von großer Liebe kann zwar keine Rede sein, aber wir dulden uns höflich. Das ist unter Nachbarn schließlich auch schon etwas wert.
Beim Thema Essen bin ich übrigens ausgesprochen vielseitig. Manche nennen es verfressen – ich nenne es kulinarisch interessiert. Kirschen werden von mir äußerst gewissenhaft aufgespürt. Da entgeht mir keine einzige. Und Äpfel? Die verschwinden in Rekordzeit. Ich helfe eben gerne dabei, Fallobst zu beseitigen. Irgendjemand muss diesen Job schließlich machen.
Mein Zwischenfazit nach den ersten Tagen: Das Sofa ist bequem, meine Pflegemama kann wunderbar kuscheln, Spaziergänge könnten den ganzen Tag dauern und irgendwo da draußen wartet bestimmt noch der eine oder andere Apfel auf mich.
Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. Schließlich steckt mein Abenteuer Pflegestelle gerade erst in den Anfängen.
Pfotenabdruck ![]()
Euer Tokyo
Liebes Tagebuch,
Baumstümpfe… ich weiß nicht, was die an sich haben, aber ich muss einfach auf jeden draufspringen. Da kann ich mich wirklich nicht beherrschen. Das ist so ein Labrador-Ding. Oder zumindest ein Tokyo-Ding.
Samstag war mal wieder Duschtag. Ich war blitzeblank – leider. Zum Glück konnte ich mich danach sofort auf dem Rasen trocken rubbeln. Viel natürlicher als ein Handtuch, finde ich. Mein Pflegefrauchen war irgendwie nicht ganz so begeistert.
Abends machen wir immer unsere lange Runde. Mit ganz vielen Schnüffelstopps (die wichtigste Disziplin überhaupt) und natürlich jeder Menge leckerem Gras. Heute Morgen habe ich übrigens einen Apfel gefunden. Den habe ich ganz unauffällig im Maul bis nach Hause getragen und dort genüsslich verspeist. Mission erfolgreich – bis mein Pflegefrauchen gemerkt hat, warum ich so zufrieden geguckt habe.
Draußen gewittert es gerade und der Regen prasselt nur so herunter. Deshalb machen wir es uns jetzt erstmal auf der Couch gemütlich und warten das Gewitter ab. Danach geht’s natürlich noch auf unsere Abendrunde – schließlich warten da bestimmt schon ein paar Baumstümpfe auf mich.
Bis nächstes Mal!
Euer Tokyo ![]()
Liebes Tagebuch,
was für aufregende Tage!
Zuerst war ich mit meiner Gassifreundin Nala unterwegs. Zusammen macht Schnüffeln einfach doppelt so viel Spaß. Wir haben alles kontrolliert, was kontrolliert werden musste – und wahrscheinlich auch ein bisschen mehr.
Danach stand mein erster Tierarztbesuch mit meinem Pflegefrauchen an. Keine Sorge, es war halb so wild. Es ging hauptsächlich ums Wiegen (ich finde, ich bin perfekt proportioniert!) und um einen Ohrencheck. Die Ohren sind schließlich wichtig – damit ich höre, wenn jemand „Leckerli“ sagt.
Natürlich durften unterwegs auch meine geliebten Baumstümpfe nicht fehlen. Ich kann einfach nicht anders, als hinauf zu springen. Das ist keine Marotte, das ist eine Berufung.
Mein Pflegefrauchen behauptet übrigens, ich sei bürohundtauglich. Ich weiß zwar nicht genau, was das bedeutet, aber wenn es heißt, dass ich dabei sein darf und zwischendurch gestreichelt werde, bin ich sofort dabei. Kontaktkuscheln ist schließlich keine Option – sondern Pflicht!
Das größte Abenteuer wartete aber in den Heeder Tannen. Erst gab’s einen Badestopp und dann entdeckte ich mitten im Wasser… einen Baumstumpf! Der konnte da doch unmöglich bleiben! Ich habe alles gegeben, um ihn aufzuräumen. Er hat sich allerdings gewehrt und war ziemlich schwer.
Als wäre das nicht genug, lag auch noch ein Ast im Sand vergraben. Den musste ich natürlich ausbuddeln. Mit vollem Körpereinsatz, jeder Menge Sand und einem kleinen Tauchgang habe ich mein Bestes gegeben. Ob der Ast gewonnen hat oder ich? Sagen wir mal: unentschieden.
Wieder zu Hause wartete leider schon die wöchentliche Dusche auf mich. Mein Pflegefrauchen meinte irgendwas von „Sandkasten auf vier Pfoten“. Ich fand, ich hatte einfach nur den Duft eines erfolgreichen Abenteuers.
Bis bald!
Euer Tokyo ![]()
Liebes Tagebuch,
ich muss euch mal erzählen, was für ein aufregendes Leben so ein hübscher Labrador wie ich führt.
Als Erstes möchte ich mal erwähnen, dass ich „Platz“ übrigens richtig gut kann. Pflegefrauchen ist mächtig stolz auf mich. Besonders praktisch ist das auf dem Sofa, wenn sie arbeitet. Ich liege dann geschniegelt und geschniegelt… äh… gemütlich zusammengerollt daneben und passe auf, dass ihr im Homeoffice bloß nichts passiert. Einer muss den Laden schließlich zusammenhalten!
Allerdings gibt es da ein kleines Problem. Ich habe ja, wie ihr wisst, unterwegs eine Vorliebe für kulinarische Spezialitäten entwickelt. Ich nenne es einfach: Feinschmecker-Menü.
Damit ich unterwegs nicht ständig nasche, hat sie mir einen Dummy in den Mund gedrückt. Tja… der Plan funktionierte tatsächlich ganze zwei Tage. Inzwischen habe ich die Technik perfektioniert: Dummy kurz ablegen, Leckerbissen blitzschnell einsaugen und den Dummy wieder aufnehmen. Pflegefrauchen merkt das meistens erst, wenn ich schon zufrieden schmatze. Man muss eben mitdenken.
Und dann wäre da noch das Schlafzimmer. Gelegentlich vergisst Pflegefrauchen tatsächlich, die Tür zu schließen. Anfängerfehler! Natürlich nutze ich diese einmalige Gelegenheit sofort aus und hüpfe aufs Bett. Hihi! Ich bin jedes Mal unglaublich überrascht, wenn sie mich entdeckt… also zumindest tue ich so.
Gestern habe ich allerdings etwas gemacht, das laut Pflegefrauchen „wirklich saublöd“ war. Während sie die restlichen Einkäufe aus dem Auto holte, habe ich eine herrlich leckere Avocado gefunden. Mmmh… cremig, lecker… Nur den Kern hatte ich noch nicht geschafft, als sie zurückkam.
Tja… und plötzlich saßen wir beim Tierarzt. Dort musste ich mich übergeben und – ihr ahnt es schon – meine schöne Avocado kam komplett wieder heraus. So ein Mist! Das war wirklich eine ziemliche Verschwendung.
Zum Glück wurde der Tag danach wieder richtig schön. Ich bekam Besuch von Stella. Leute… was soll ich sagen? Was für eine schnuckelige Dame!
Ich war sofort hin und weg.
Gemeinsam sind wir durch den Wald spaziert und natürlich auch planschen gegangen. Ich hatte dabei einen genialen Plan: Diesen blöden Dummy einfach im Sand verbuddeln! Dann müsste ich ihn nie wieder herumtragen. Ich habe mit vollem Körpereinsatz gebuddelt, gescharrt und geschoben… leider blieb der Dummy hartnäckig sichtbar. Mission gescheitert.
Zum krönenden Abschluss waren wir noch beim Griechen. Dort konnte ich allen beweisen, was für ein vorbildlicher Labrador ich bin. Ich lag die ganze Zeit brav neben dem Tisch und habe keinen einzigen Teller geklaut. Na gut… ich habe intensiv gehofft, dass vielleicht zufällig ein Gyrosstück herunterfällt. Das ist schließlich keine Bettelei, sondern strategisches Abwarten.
Bis zum nächsten Abenteuer!
Euer Tokyo ![]()