SURI
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angekommen bei ProRetriever e. V.
sucht ihr eigenes Zuhause.
SURI
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angekommen bei ProRetriever e. V.
sucht ihr eigenes Zuhause.
Suri befindet sich in 47… Kreis Moers auf einer Pflegestelle.
Suris Steckbrief vom 07.10.2026:
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Kastriert: nein
Größe/Gewicht:
ca. 50 cm/25 kg (geschätzt; sie ist eher klein)
Verhalten gegenüber Erwachsenen und Kindern:
Freundlich und aufgeschlossen. Sie wird gerne gestreichelt und schmeißt sich mit vollem Körpereinsatz rein, daher muss man trotz ihres eher geringen Gewichts standhaft sein. Sie hat keinerlei Ängste vor Männern. Wenn ich aufstehe, folgt sie mir gerne und zeigt sich bereit für jedes Abenteuer, komme ich zur Ruhe, ruht sie auch.
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren:
Mit den Hunden, die wir bisher getroffen haben oder mit denen sie spazieren war, gab es keine Probleme. Sie ist anfangs etwas aufgeregt, was ihr die eine oder andere Ermahnung meines Rudels beschert hat, welche sie gut annehmen konnte. Es besteht kein Futterneid, jedoch versucht sie manchmal sich nochmal auf der anderen Seite für ein weiteres Leckerchen an zu stellen. Suri ist gerne ganz vorne mit dabei und drängelt in der Gruppe. Wir testen demnächst Hühner/Wachteln.
Jagdliche Motivation:
Suri lässt sich von ihrer Nase draußen leiten, daher gehe ich von einer gewissen, aktuell jedoch gut lenkbaren, Motivation aus. Eine Differenzierung zwischen Aufregung und jagdlicher Motivation ist da aktuell noch nicht möglich.
Unsicherheiten:
Bisher keine. Auch ein Knallen in der Nachbarschaft ließ sie unbeeindruckt. Hört sie etwas, was sie nicht richtig findet (Nachbarn z.B.), meldet sie im Garten. Sie lässt sich aber auch hier schnell und gut umleiten.
Treppen:
Läuft sie problemlos, auch eher glatte und etwas steilere Treppen.
Autofahren:
Suri fährt gerne mit und springt selbstständig ins Auto. Während der Fahrt ist sie ruhig und legt sich ab. Wird die Fahrt langsamer, fängt sie an zu fiepen.
Stubenrein: 100%
Erziehung - Signale, laufen an der Leine, etc.:
Suri kann Sitz und hört auch schon recht passabel auf ihren Namen. Man merkt, dass sie bereits Erziehung genossen hat, da sie sich, wenn sie an der Leine zieht und ein Laut der Missbilligung von mir kommt, neben mir einordnet. Generell ist sie auf unseren Spaziergängen bisher jedoch recht aufgeregt, möchte alles erkunden und zieht dabei an der Leine. Ein Ungleichgewicht zwischen unseren Bedürfnissen würde ich sagen. An der Schleppleine läuft sie umher, riecht mal links und mal rechts und sorgt dadurch für anhaltende Aufmerksamkeit bei uns und ein gewisses Fitnessprogramm für alle.
Alleinsein - mit und ohne andere Hunde:
Ganz alleine musste Suri bisher nicht bleiben. Mit meinen 3 Ladies klappt es jedoch unkompliziert und sie verschläft meine Rückkehr.
Gesundheitszustand:
Suri hat noch ein recht ausgeprägtes Gesäuge. Dadurch wirkt ihr Gang etwas breitbeinig. Gleichzeitig kann sie auch etwas mehr Muskulatur vertragen, welche wir aktuell durch Spaziergänge und Besuche am See versuchen auf zu bauen. Suri schwimmt für ihr Leben gerne! Eine Vorstellung beim Tierarzt steht aktuell noch an.
Wunsch-Zuhause:
Suri ist ein aktiver Hund und gehört trotz ihrer 7 Jahre noch nicht zum alten Eisen. Ich wünsche mir für sie ein aktives Zuhause, welches ihr eine ausgewogene Ballance zwischen Abenteuer und Ruhe vermitteln kann. Ein weiterer, souveräner Hund ist möglich, aber kein Muss. Ein felliger Mitbewohner sollte jedoch über eine gewisse „Dickfelligkeit“ bezogen auf Drängeln und Distanzlosigkeit haben (Labrador halt). Kinder können in ihrem neuen Zuhause sein, diese sollten ihrer Schmusekraft jedoch gestanden sein (Grundschulalter). Suri würde sich sicherlich über z.B. Nasenarbeit freuen. Sie wäre bei der Freizeitgestaltung gerne mit dabei, ich sehe sie aktuell jedoch weder als Joggingpartnerin noch als Fahrradbegleitung.
Liebe Tagebuchleserin, lieber Tagebuchleser!
Ich heiße Suri, bin 7 Jahre alt und gehöre zu den foxred-Labradoren. Letzen Samstag habe ich meinen Wirkungskreis von einer Zuchtanlage in den wohlverdienten Ruhestand verlegt.
Die Fahrt her war recht lang, ich habe sie jedoch als echte Profi-Beifahrerin gemeistert. Ich bin selbstständig in die Autos hinein und heraus gehüpft und habe die Fahrtstrecken verschlafen.
Die Zusammenführen mit meinen 3 Schwestern-auf-Zeit verlief recht unspektakulär. Ich war echt aufgeregt bei der Begrüßung, was den beiden 8jährigen Labradoras und der 3jährigen Mini-Aussie-Dame etwas zu wild war. Ihre Ermahnungen zur Ruhe konnte ich aber gut annehmen und direkt umsetzen. Das Zuhause-auf-Zeit habe ich auch ohne Scheu erkundet und für passabel befunden. Körbchen und Sofa sind klasse!
Die tollste Zeit des Tages ist die Abenteuerzeit! Sobald das Frauchen-auf-Zeit aufsteht, bin ich auch startklar, denn wir erleben täglich Abenteuer. Die Ausflüge (Spaziergänge) liebe ich sehr und kann kaum erwarten, wenn das Auto anhält. Dann fiepe ich schonmal vor Erregung.
Im Wald gibt es so viele Gerüche, die ich aufsaugen muss, da ist meine Nase viel am Boden und ich wusele von links nach rechts und wieder zurück. Auch würde ich gerne schneller laufen als der pflegende Bremsknubbel am Ende der Leine so möchte. Wir haben uns auf eine längere Leine geeinigt. (Anmerkung des Pflegefrauchens: wir üben aber auch weiterhin das Laufen an einer kurzen Leine, auch wenn Suri das unnötig findet!)
Den Knaller hab ich vorgestern erlebt: wir waren an einem See! Ich liiiiiiebe Wasser! Beim Apportieren im Wasser habe ich schlussendlich die amtierende Rudelmeisterin geschlagen. Leider hat Pflegefrauchen nur ein Video vom Fehlversuch davor, aber seht selbst:
Ich bin mit allen Hunden, die wir bisher getroffen haben, gut verträglich. Wenn mir ein Hund auf der Gassi-Runde entgegen kommt, brummen ich manchmal, lasse mich aber gut ablenken. Meinen neuen Namen Suri habe ich schon echt gut angenommen. Auch beherrsche ich ein hervorragendes Sitz!
Mein absolutes Highlight ist es gestreichelt zu werden! Da schmeiße ich mich mit vollem Körpereinsatz rein und kann selbst standfeste Menschen damit schwer ins wanken bringen. Volle Suri-Mukki-Power! Dabei bin ich nicht schwer oder so. Als kleinen „Schönheitsfehler“ habe ich ein recht ausgeprägtes Gesäuge. Da wurde ich von meinen Welpen im wahrsten Sinne „ausgelutscht“. Das tut meiner Persönlichkeit jedoch keinen Abbruch und stört mich eher nicht. Außerdem machen wir ja aktuell mehr Sport für die Rückbildung, daher kann sich das noch etwas geben.
Generell bin ich ein lustiger, mutiger Hund, sagt die Dame des Hauses. Ich gehe Treppen, bin stubenrein und lasse mich auch durch gelegentliches Knallen nicht aus der Ruhe bringen. Außerdem mache ich kein Theater beim Anziehen oder Ausziehen des Geschirrs, esse brav alles auf und habe kein Futterneid. Wenn die Pflegekraft hier Snacks verteilt, warte ich brav, bis ich dran bin. Da ist der Langhaar-Piranha aka Mini-Aussie hier schon schlimmer. Und manchmal versuche ich mich in der Gruppe nochmal um zu setzen damit ich nochmal ein Leckerchen bekomme. Fällt hier aber auf, bin ja die einzige rote Labradora.
Pflegefrauchen meint, dass ich nicht so lange bei ihr bleiben brauche, weil ich ja alles schon kann (Anmerkung: an der Leinenführigkeit und auch an etwas mehr Frustrationstoleranz muss noch gearbeitet werden), daher dachte ich, ich melde mich mal auf den offiziellen Kanälen als verfügbar! Natürlich berichte ich weiter von meinen Abenteuern!
Bis bald, eure
Suri
(die sich im letzten Bild in die Box der Mini-Aussie gequetscht hat; bin also quasi so groß wie ein 12kg-Hund)
Liebe Tagebuchleserin, lieber Tagebuchleser!
Aufregende Tage liegen hinter uns! Wir haben so viele Abenteuer erlebt! Das Pflegeding macht leider zu wenige Fotos, aber ich habe euch ein best-of mitgebracht:
Die Pflegeschwestern waren bei der Physio und ich durfte auch mal. Post-babybody-wellness nannte es die Pflegetante. Anfangs hab ich etwas gezittert, da ich nicht verstanden habe, was wir jetzt hier machen aber ich konnte mich schnell entspannen und in vollen Zügen genießen.
Dann waren wir auch auf der Riesenlampe hier in Moers. Nicht nur auf dem Berg der Lampe sondern innen drinnen hoch! Die Treppen waren aus Metall und mit Spalt zum durchgucken, hat mir aber ebenso wenig etwas ausgemacht wie der Gitterboden oben.
Gruppenfoto: ich sitze mit dem „schlechten Einfluss“ gemeinsam auf einem Betonklotz
War irgendwie etwas windig
„Hast du noch einen Snack?“
Der Alltag mit mir ist schön und bunt und die Pflegetante sagt, dass ich einen echten Hunger auf Leben habe und alle neuen Eindrücken wie ein Schwamm aufsauge. Abends wird dann geschlafen. Die Geräuschuntermalung war ich nicht, ich schwöre!